An- und Abreisen nach Wochentag

Aktualisiert am 2026-09-30

Einblicke → Wochentage — an welchen Wochentagen reisen Ihre Gäste an und ab, und was kostet es, an einem bestimmten Tag keine Anreisen mehr zuzulassen? Ein B&B hat oft 7 Tage die Woche geöffnet, aber nicht jeder Tag ist gleich voll. Diese Seite zeigt, wo die ruhigen Tage liegen, und rechnet aus, ob Sie einen davon freihalten können.

Diese Seite gehört zu den erweiterten Statistiken (ab dem Starter-Abonnement) und zeigt immer die Zahlen der oben gewählten Unterkunft.

Wochentagsmuster (Heatmap)

Ein Raster mit den Wochentagen (Montag … Sonntag) als Spalten. Je dunkler eine Zelle, desto voller war dieser Wochentag. Fahren Sie mit der Maus über eine Zelle (oder tippen Sie auf dem Handy darauf) für die Details: die Anzahl Buchungen, der Anteil am Zeitraum, wie oft der Wochentag vorkam und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer.

  • Zeitraum: die letzten 12 Monate (Standard), die letzten 24 Monate oder ein Kalenderjahr.
  • Zeilen pro: Monat, Quartal oder Saison. Die Saisons stammen aus Ihren Tarifen (Saisonregeln unter Tarife). Überschneiden sich zwei Saisons, zählt ein Tag zur ersten in der Liste; Tage außerhalb jeder Saison stehen gemeinsam unter „Außerhalb der Saisons". Ohne Saisons dienen die Quartale als Saisons.
  • Anzeigen:
    • Anreisen — Buchungen, die an diesem Tag angereist sind;
    • Abreisen — Buchungen, die an diesem Tag abgereist sind;
    • Wechsel — Tage mit Ab- und Anreise (Zimmer am selben Tag freimachen und herrichten).
  • Zahl in der Zelle:
    • Anzahl;
    • % der Zeile — welcher Anteil der Anreisen (oder Abreisen) dieses Monats auf diesen Wochentag fiel;
    • Pro Tag — Durchschnitt pro Vorkommen des Wochentags. Fair, wenn ein Monat fünf Dienstage und nur vier Mittwoche hat.

Die Spalte Gesamt zeigt immer die Anzahl; die unterste Zeile summiert den ganzen Zeitraum.

Was zählt

  • Stornierte Buchungen und No-Shows zählen nicht — dieselbe Regel wie im Rest der Statistiken.
  • Der Wochentag ist das Datum, wie es auf der Buchung steht (An- oder Abreisedatum).
  • Eine Buchung ist eine Anreise und eine Abreise, auch wenn die Gäste mehrere Zimmer oder ein Kombizimmer gebucht haben.

An- und Abreisen nach Wochentag

Unter der Heatmap zeigt ein Balkendiagramm die Summe pro Wochentag über den gewählten Zeitraum: Anreisen (grün) neben Abreisen (violett). So sehen Sie auf einen Blick, dass zum Beispiel Freitag Ihr Anreisetag und Sonntag Ihr Abreisetag ist.

Was wäre, wenn …? (Simulator)

Wählen Sie:

  1. Zeitraum — das kommende Quartal oder einen kommenden Monat. Als Basis nehmen wir denselben Zeitraum ein Jahr früher: für „Q1 2027" sind das die Buchungen aus Q1 2026.
  2. Wochentage — einen oder mehrere. Standardmäßig ist der Wochentag mit den wenigsten Anreisen im Basiszeitraum ausgewählt.
  3. Regel — keine Anreise, keine Abreise oder weder An- noch Abreise.

Aufenthalte über den gewählten Tag hinweg (z. B. Montag → Mittwoch bei einer Dienstagsregel) bleiben erlaubt und sind daher nicht betroffen.

Sie erhalten:

  • Betroffene Buchungen und Zimmernächte: die Buchungen, die im Basiszeitraum an einem solchen Tag angereist (oder abgereist) sind.
  • Maximales Risiko: ihr Zimmerumsatz und welcher Anteil am Zimmerumsatz des Zeitraums das ist — als ob alle diese Gäste abspringen.
  • Umsatzverlust: zwischen diesen beiden Grenzen — eine Bandbreite statt einer einzigen Zahl:
    • die Obergrenze: niemand weicht aus, alle betroffenen Gäste springen ab;
    • die Untergrenze: Wer einen Tag früher anreisen (oder einen Tag später abreisen) konnte, weil diese Nacht im selben Zimmer noch frei war, kostet nichts; wer 2 oder mehr Nächte blieb, kann einen Tag später anreisen (oder einen Tag früher abreisen) und kostet eine Nacht, gerechnet zum durchschnittlichen Nachtpreis dieses Aufenthalts; der Rest springt ganz ab. Ein neuer An- oder Abreisetag darf selbst nicht unter die Regel fallen.
  • Was es bringt: wie viele der gewählten Tage im Basiszeitraum komplett frei gewesen wären (keine An- oder Abreise, niemand im Haus), an wie vielen trotzdem Gäste im Haus waren (ihr Aufenthalt läuft weiter: kein Check-in, aber Frühstück) und — bei einer Regel, die Ab- oder Anreisen noch erlaubt — an wie vielen Tagen noch ab- oder angereist wurde.
  • Ein Kalender des Basiszeitraums: die gewählten Wochentage sind hervorgehoben, ein roter Punkt zeigt die Anzahl betroffener Buchungen, der violette Strich unten die Belegung in dieser Nacht.
  • Die Liste der betroffenen Buchungen, mit je Buchung, ob sie ausweichen konnte (und auf welche Daten), dem Verlust an der Untergrenze und dem Zimmerumsatz.

Welcher Umsatz

Zimmerumsatz = die Übernachtungszeilen der Rechnung oder Proforma der Buchung — genau das, was das Diagramm „Umsatz pro Zimmer" auf der Statistikseite als Zimmerumsatz zählt. Frühstück, Kurtaxe, Wellness und Extras zählen nicht mit. Hängen mehrere Buchungen an einer Rechnung, wird diese einmal gezählt und anteilig nach Zimmernächten verteilt. Eine Buchung ohne Rechnung oder Proforma hat keinen bekannten Umsatz; die Seite zeigt, wie viele das sind.

Beispiel: Dienstag in Q1

Sie fragen sich, ob Sie im ersten Quartal dienstags keine Check-ins mehr annehmen könnten, damit Sie diesen Tag frei haben.

  1. Schauen Sie zuerst in die Heatmap mit Zeilen pro: Quartal und Anzeigen: Anreisen. Ist die Dienstagszelle in Q1 hell, sind Dienstagsanreisen in diesem Zeitraum selten.
  2. Wählen Sie unter Was wäre, wenn …?: Zeitraum Q1 2027 (Basis: Q1 2026), Wochentag Di und Regel Keine Anreise.
  3. Lesen Sie das Ergebnis, zum Beispiel: „In Q1 2026 hätte diese Regel 2 Buchungen betroffen: 5 Zimmernächte und 585 € Zimmerumsatz, 5,6 % des Zimmerumsatzes dieses Zeitraums." Die Bandbreite sagt dann zum Beispiel „0 €, wenn fast alle ausweichen" und „585 €, wenn niemand ausweicht": Beide Gäste hätten einen Tag früher im selben Zimmer anreisen können.
  4. Unter Was es bringt sehen Sie, wie viele der 13 Dienstage wirklich frei gewesen wären und an wie vielen noch Gäste im Haus waren, die Frühstück brauchen.

Probieren Sie danach auch Weder An- noch Abreise: Das kostet oft mehr, bringt aber mehr wirklich freie Tage.

Die Regel wirklich einstellen

BedFlow wendet nichts automatisch an. Um die Regel wirklich zu nutzen, legen Sie unter Tarife → Beschränkungen die An- oder Abreisetage fest (die Schaltfläche Zu Beschränkungen unten im Simulator bringt Sie direkt dorthin).

Gut zu wissen

  • Der Simulator schaut zurück, er sagt nichts voraus: Er zeigt, was die Regel letztes Jahr gekostet hätte. Ob Gäste wirklich einen Tag ausweichen, weiß niemand — daher eine Bandbreite statt einer einzigen Zahl.
  • „Frei" bedeutet: in demselben Zimmer (denselben Zimmern) keine andere Buchung und keine manuelle Sperre in dieser Nacht. Eine Buchung, deren Zimmer unbekannt ist, zählt als „konnte nicht ausweichen".
  • Die Untergrenze rechnet einen längeren Aufenthalt nicht als Gewinn: Ein Gast, der eine Nacht mehr nehmen würde, zählt als „kein Verlust", nicht als zusätzlicher Umsatz.